- Ergonomie


Definition
Laut Definition des Duden ist Ergonomie die Wissenschaft von den Leistungsmöglichkeiten und
-grenzen des arbeitenden Menschen sowie der besten wechselseitigen
Anpassung zwischen dem Menschen und seinen Arbeitsbedingungen
(Duden, Das Fremdwörterbuch).
Mit der Verbesserung der Arbeitsbedingungen des während seiner
beruflichen Tätigkeit vorwiegend sitzenden Menschen beschäftigten
wir uns bei der Gernot M. Steifensand GmbH.
Das für jeden Einsatzbereich passende Produkt anzubieten, ist
dabei das Ziel unserer Anstrengungen, denn: Ob klein oder groß, ob
kräftig oder zierlich: Der Mensch mit seinen ganz persönlichen
Sitzbedürfnissen steht bei uns im Mittelpunkt der
Unternehmensphilosophie.
Das Problem
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Häufiges und langes Sitzen am Arbeitsplatz kann das körperliche und geistige
Wohlbefinden nachhaltig beeinträchtigen und sich damit direkt negativ
auf die persönliche Leistungsfähigkeit auswirken. |
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Dazu ein paar Zahlen:
- 80% der Bevölkerung leiden unter Rückenschmerzen
- 1/3 der 35-50 jährigen hat bereits chronische Rückenschmerzen
- Rückenleiden sind mit der häufigste Grund für
Arztbesuche und zählen zu den Hauptgründen für die
Bewilligung von Frührenten.
- Der daraus entstehende volkswirtschaftliche Schaden
beträgt in der Bundesrepublik Deutschland jährlich über 70
Milliarden DM!
- Ein Ausfalltag eines Angestellten kostet den Arbeitgeber
durchschnittlich an die 500 Euro.
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Bis zu 80.000 Stunden sitzt der Mensch während seines Arbeitslebens in Ausbildung und Beruf. Die Sitzzeit am
Arbeitsplatz nimmt zu. Daraus resultieren immer stärkere Sitz- belastungen für den arbeitenden Menschen. Wenn man
bedenkt, dass über 65% aller Beschäftigten falsch sitzen, wird schnell klar, dass dagegen etwas getan werden muss.
Die Lösung
Um dieses Problem zu lösen, ist
es nicht nur wichtig, worauf der Mensch sitzt, sondern vor
allem, wie er sitzt: Denn zu den wesentlichen Erkenntnissen
der Ergonomieforschung gehört die paradox anmutende Tatsache,
dass Sitzen die Aktivität einer Vielzahl von Muskeln
erfordert. Sitzen ist keine Knochenarbeit, sondern die
Tätigkeit der menschlichen Haltemuskulatur. Dabei ist vor
allem die Rückenmuskulatur für die Aufrichtung der
menschlichen Wirbelsäule verantwortlich. Die Wirbelsäule ist
in ihrer normalen aufrechten Position sehr gut auf Druck
belastbar. Wird sie allerdings auf Biegung belastet
(verursacht durch eine schwache Haltemuskulatur oder ganz
allgemein durch eine Fehlhaltung) entsteht eine überstarke
Belastung der Bandscheiben und Wirbelgelenke. Die Folgen sind
akute Schmerzen bis hin zu degenerativen, chronischen
Erkrankungen!
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Der Rückenmuskulatur kommt also
mit ihrer Haltefunktion eine wichtige Aufgabe zu. Leider
führen die Sitzbedingungen im normalen Büroalltag mit seinen
langen Sitzzeiten zu einer ungesunden Dauerspannung der
Rückenmuskeln, die auf die Dauer zu einer Muskelverhärtung
führen kann. Aber auch andere Muskelgruppen sind betroffen,
wer z.B. permanent beim Schreiben an einer PC-Tastatur die
Schultern nur um wenige Zentimeter anhebt, wird schon sehr
bald Verspannungen im Schulter-Nackenbereich spüren. Die
Folge von Rückenverspannungen ist, dass die Muskulatur ihre
Stützfunktion der Wirbelsäule auf die Dauer nicht mehr
erfüllen kann: Die Wirbelsäule wird nicht mehr aufrecht
gehalten, der Sitzende verfällt in den sog. "Rundrücken" mit
all seinen negativen Begleiterscheinungen - als Beispiele
seien vor allem Rückenschmerzen, Verspannungen der Schulter-
und Nackenmuskulatur und allgemeine Beeinträchtigungen des
Wohlbefindens, wie Konzentrations- und Verdauungsprobleme
genannt.
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Den drohenden Verspannungen der Muskeln kann man aber durch
gesundes Sitzverhalten, Dehnungs- und Beweglichkeitsübungen
vorbeugen. Ein wesentliches Element ist dabei das sog.
dynamische Sitzen: Dynamisches Sitzen ist der permanente
Wechsel der Sitzhaltung aus der mittleren aktiven in die
vordere bzw. hintere Sitzhaltung. Ein guter Bürostuhl hat das
dynamische Sitzen zu fördern. Der Mensch als sitzendes
Wesen im Büro benötigt die Sitzdynamik als Ausweg aus
muskulären Verkrampfungen und Verspannungen, die bei rein
statischer Haltung zwangsläufig auftreten. Es ist folglich ein
gesundes Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung der
verschiedenen Muskelgruppen anzustreben. Dazu muss der Stuhl
alle Sitzhaltungen zulassen, d.h. er muss die wechselnden
Sitzhaltungen des arbeitenden Menschen unterstützend mitmachen
können.
Dynamisches Sitzen
Den Anforderungen an das
dynamische Sitzen entspricht die System-Ergonomie von der
Gernot M. Steifensand GmbH. Sie umfasst alle
Voraussetzungen, die geschaffen wurden, um die Idee des
gesunden ermüdungsfreien Sitzens zu
verwirklichen: Bürositzmöbel aus unserem Hause pressen den
Sitzenden nicht in eine fixierte Zwangshaltung, sondern helfen
ihm dynamisch im Körperlot zu sitzen. Der Körper des sitzenden
Menschen nimmt auf einem unserer Stühle eine für die
Entlastung seiner Wirbelsäule günstigste Haltung ein.
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Das beugt nicht nur Langzeitschäden vor, sondern
fördert auch ermüdungsarmes, konzentriertes Arbeiten in
sitzender Haltung. Die differenzierten
funktionell-anatomischen Anforderungen des sitzenden Menschen
lassen sich durch verschiedene komplexe Techniken mit
unterschiedlichen Funktionsschwerpunkten erfüllen. Welche
Technik besonders geeignet ist, hängt vom Nutzungsprofil der
Anwender ab. Um Ihnen die Wahl des richtigen Stuhls mit der
für Ihren Einsatzbereich richtigen Technik zu erleichtern,
haben wir unter "Techniken" die entsprechenden
Informationen für Sie vorbereitet. Doch auch der beste
Stuhl und die beste Mechanik nützen nicht viel, wenn Sie
falsch sitzen - wir wollen, dass es Ihnen an Ihrem
Arbeitsplatz gut geht und nicht nur da, denn ein schmerzender
Rücken begleitet Sie auch mit nach Hause! |
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Eine kurze Sitzschule
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Sitzen ist Schwerstarbeit für den
Körper und beansprucht in erster Linie Bandscheiben und Muskulatur.
Mit einem modernen Bürodrehstuhl haben Sie die Möglichkeit, sich an
Ihrem Arbeitsplatz Entlastung und ein größeres Wohlbefinden zu
verschaffen. Die Devise heißt: "Nicht auf, sondern mit dem Stuhl
sitzen".
Hier die wichtigsten Grundregeln:
- Nehmen Sie tief im Sitz Platz.
- Wechseln Sie die Oberkörperhaltung möglichst oft, damit die
Muskulatur sich nicht verkrampft (dynamisches Sitzen).
- Achten Sie auf einen Öffnungswinkel von mindestens 90 Grad
(rechter Winkel) in den Knie- und Armbeugen sowie im Hüftgelenk.
Neigen Sie, wenn möglich, den Sitz in vorderer Oberkörperhaltung
nach vorne.
- Nutzen Sie die Abstützungsfunktionen des Stuhles.
Wechselnde Arbeitshaltung und Bewegung am Arbeitsplatz
tragen zu Wohlbefinden und Leistungsfreude bei. Die Statik muss der
Dynamik weichen. Eine "Sitzgymnastik" sollte hier unterstützend
wirken. |
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